Aktuelles

Bücherausleihe - Änderung !!!!

Ab kommenden Schuljahr wird das Abendgymnasium nicht mehr an der Schulbuchausleihe teilnehmen. Für alle, die bisher die Leihgebühr entrichten mussten, ist das eine gute Nachricht: Gegen eine Kaution können alle Lehrwerke (und mehr!) in unserer Bibliothek ausgeliehen werden. (Mittlere Treppe ganz hoch, bis die Luft ausgeht.) Ich bitte zu diesem Zweck 10 Euro-Scheine mitzubringen, da ich nicht wechseln kann und keine Münzen annehme. Bei Rückgabe des Buches wird selbstverständlich die Kaution zurückgegeben, sodass (abgesehen von einem möglichen Zinsverlust) keine Kosten für den Ausleihenden entstehen. Maximal beträgt die Kaution 100 Euro. Die Bibliothek ist in der Regel an Schultagen von 16.00 - 17.00 geöffnet. Sicherheitshalber bitte ich um Rücksprache.
Die von der Leihgebühr befreiten Studierenden (die nach dem Schülerförderungsgesetz Förderberechtigten) werden ab kommenden Schuljahr im Ausleihtableau des Otto-Hahn-Gymnasiums geführt, damit die Leihentgelte weiterhin vom Ministerium für Bildung und Kultur erstattet werden können.
Betroffene Studierende melden sich bitte umgehend bei der Schulbuchkoordinatorin Frau Dörte Peter: 0151 582 31486.
Selbstverständlich stehe ich für alle Rückfragen zur Verfügung.

Bis dann, möge Euch das Leben nicht fressen

LuVo

Jahreshauptversammlung 2016

Protokoll der Jahreshauptversammlung des Förderkreis Abendgymnasium Saarbrücken e. V. vom 27.01.2016

 

Beginn: 19.15 Uhr Ende: 20.15 Uhr. 

 Die folgenden Personen waren bei der Jahreshauptversammlung 2016 anwesend:

Lutz Vordermayer, Karin Kreis, Rita Klein, Beate Herber, Ulrike Hoffmann, Frau Klein – Bruerius, Helga Treib, Martin Rothhaar, Renate Rummel, Hans Peter Hofmann, Jakob Lorenz, Daniel Müller, David Johann, Rainer Schwartz, Teresa Rummler, Sascha Kolling, Gabriele Preda, Annabelle Theobald, Paul Hagesheimer, Michael Kreutz, Gerd Jörg Kuhn, Alexandra Franz.

1. Begrüßung und Tätigkeitsbericht des Vorstandsvorsitzenden L. Vordermayer:

 Der Vereinsvorsitzende begrüßt die anwesenden Mitglieder des Förderkreises. Der Förderkreis besteht derzeit aus 167 Mitgliedern, dank des Zuwachses aus dem Abiturjahrgang 2015 sowie etlicher Ehemaliger, die im Rahmen der Sechzigjahrfeier des Abendgymnasiums für den Förderkreis gewonnen werden konnten. Der Vorsitzende berichtet weiterhin, dass versucht wird, über Flyer im SOS-Kinderdorf  neue Studierende für das Abendgymnasium zu gewinnen. Ferner berichtet der Vorsitzende, dass die Lehrbuchsammlung in der Bibliothek gut angenommen werde und die Schulbuchausleihe gegen Kaution eine gute Alternative zur staatlichen Schulbuchausleihe sei. Weiter wird ausgeführt, dass dringend Förderkurse in Deutsch vonnöten wären, da mehrere Studierende in den Vorkursen und der Einführungsphase teilweise erhebliche Schwächen aufweisen würden, diese Förderkurse jedoch zur Zeit nicht zustande kämen, obwohl dafür Mittel bereitstünden und der Förderkreis die Kurse zur Hälfte finanzieren würde.  

 2. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes:

 Die Kassenprüfung erfolgte durch Frau Herber und Frau Klein vor der Hauptversammlung und gab nach Vortrag von Frau Herber keinen Anlass zur Beanstandung.  Der Antrag zur Entlastung des Vorstandes wurde einstimmig angenommen, bei Enthaltung des Vorstandes.

3. Neuwahl, bzw. Bestätigung des Vorstandes für die kommenden beiden Geschäftsjahre gemäß § 9 der Vereinssatzung

 Teresa Rummler erklärte, dass sie das Amt der Schriftführerin niederlege. Sascha Kolling erklärt, dass er das Amt des Schriftführers übernehmen wolle.

Sascha Kolling wurde einstimmig, bei eigener Enthaltung und Enthaltung des Vorstandes, gewählt.

 Die übrigen Vorstandsmitglieder bestehend aus folgenden Personen erklärten, mit Ausnahme des nicht anwesenden Wolfgang Rekrut, dessen Zustimmung nachträglich eingeholt werden soll, dass sie ihr Amt weiter ausüben möchten und wurden einstimmig, bei Enthaltung des Vorstandes. für die nächsten beiden Geschäftsjahre im Amt bestätigt:

Lutz Vordermayer als 1. Vorsitzender

Martin Rothaar als 2. Vorsitzender

Wolfgang Rekrut und Renate Rummel als Beisitzer

Karin Kreis als Schatzmeisterin

Rainer Schwarz als Organisationsleiter

 Beate Herber und Renate Klein wurden einstimmig, bei eigener Enthaltung, als Kassenprüferinnen für die nächsten beiden Geschäftsjahre im Amt bestätigt.

 

4. Mittelverwendung 2016:

 Der Etat von 2800 Euro wird wie folgt verwandt:

 Der Vorsitzende stellt den Antrag für einen Betrag bis zu 800 Euro ein Sofa und eine Stehlampe für die Bibliothek anzuschaffen.

 Der Antrag wurde einstimmig, bei Enthaltung des Vorsitzenden, angenommen.

 Die weitere Mittelverwendung für das Jahr 2016 wurde nicht festgelegt.

 5. Festlegung von Termin und Ziel des Jahresausflugs 2016:

 Der Termin für den Jahresausflug 2016 wurde auf Samstag, den 03. September 2016 festgelegt.

Zunächst entfielen in einer ersten Abstimmungsrunde, bei der Mehrfachnennungen möglich waren, 12 Stimmen auf Trier (Besuch der Nero - Ausstellung und Bootsfahrt auf der Mosel), 12 Stimmen auf das Kloster Eberbach sowie 6 Stimmen auf die Hohe Königsburg im Elsass.

 In einer zweiten Abstimmungsrunde, bei der keine Mehrfachnennungen möglich waren, entfielen 10 Stimmen auf Trier und 11 Stimmen auf das Kloster Eberbach, bei einer Enthaltung.

 Somit wurde das Kloster Eberbach als Ausflugsziel für den Jahresausflug 2016 bestimmt.  

  5. Verschiedenes:

Unter diesem Punkt wurden keine Anträge gestellt.

6. same procedure as usual:

Die Sitzung wurde geschlossen und es wurde zum vergnüglichen Teil des Abends übergegangen.

 Sascha Kolling

(Schriftführer)

Jahresausflug nach Speyer am 26. September 2015

Geplant ist eine Fahrt nach Speyer mit einer Führung im Dom und einer anschließenden Rheinfahrt.

Danach fahren wir zurück nach Saarbrücken, um wie jedes Jahr zu grillen und den Abend in gemütlicher Runde ausklingen zu lassen.

Wir treffen uns am Samstag um 8:30 auf dem Schulhof des Abendgymnasiums.

Dort können wir auch unser Grillgut und die Salate kalt stellen.

Wie in den letzten Jahren werden wir die An- und Rückreise nach Speyer in Fahrgemeinschaften mit unseren eigenen PKWs bewerkstelligen.

Zum Parken empfehle ich Euch den "P7 Parkplatz Festplatz". Dieser liegt unterhalb des Domplatzes und der Dom ist zu Fuß in ca. 10 min zu erreichen.

Das Tagesticket incl. der Nutzung des City-Shuttles kostet 3,- EUR.

(Adresse fürs Navi: Klipfelsau, 67346 Speyer)

Wir treffen uns dann um 11:00 in der Domvorhalle mit unserer Domführerin Frau Engelhart. Mit ihr werden wir die 90 Stufen zum Kaisersaal des Doms zu Speyer erklimmen.

Die Führung dort ist mit 45 Minuten angesetzt.

Im Anschluss an die Führung ist für uns ein Besuch auf der Aussichtsplattform reserviert.

Der Aufstieg über die 214 Stufen wird jedoch als sehr anstrengend beschrieben!

Die Kosten für die Führung im Kaisersaal übernimmt der Förderkreis.

Diejenigen die diese Führung bzw. den Aufstieg zur Aussichtsplattform nicht mitmachen möchten, können nach Entrichtung des normalen Eintrittspreises den Dom ohne Führung besichtigen, oder die Innenstadt und den Domgarten erkunden. 

Danach können wir eine Mittagspause mit Selbstverpflegung einlegen.

Auch hier habe ich eine Empfehlung für Euch. Das Gasthaus "Alter Hammer" liegt 10 min vom Dom entfernt in der direkten Nähe der Anlegestelle unseres Schiffes. Dort gibt es einen Biergarten und ein Restaurant mit direktem Blick auf den Rhein.

(Adresse fürs Navi: Leinpfad 1C, 67346 Speyer) 

Um 14:45 treffen wir uns dann an der Schiffsanlegestelle.(Anlegestelle Rheinalle 2 im Leinpfad)

Die Rundfahrt in den Reffenthaler Altrhein dauert ca. 90 Minuten.

Die Rundfahrt kostet 10,- EUR pro Erwachsenem.

ACHTUNG:

Speisen und Getränke sind ausschließlich über die Bordbewirtung zu beziehen.Sie dürfen nicht zum Verzehr an Bord mitgebracht werden.

Gegen 17:00 müssten wir dann die Rückfahrt nach Saarbrücken wieder antreten können.

Nach der Ankunft in Saarbrücken grillen wir dann.

Vereinbart wurde, dass wir, wie im letzten Jahr, unser Grillgut selbst mitbringen.

Salate für die Allgemeinheit sind sehr erwünscht.

Der Ausflug findet bei jedem Wetter statt.

Ich bitte um Anmeldung bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! spätestens bis zum 12.9..

Lektüre Englisch Leistungskurs 2015-17

12/1 Poetry nach Auswahl des Fachlehrers
12/2 Novel    "          "         "          "
13/1 Tennessee Williams, A Streetcar Named Desire
(Diesterweg 978-3-425-04022-6,
oder
Klett 978-3-12-578211-2,
Lektürehilfen: 978-3-12-923045-9
oder
Cornelsem 978-3-06-031167-5)

132 Short Stories:
1. Qaisra Ahakraz, "A pair of jeans" mit beiden Fassungen des Schlusses und
2. Hanif Kureishi, "My son the fanatic"

Beide in
One language, many voices, Cornelsen 978-3-464-31054-0, Interpretationshilfen:
978-3-589-22220-9
oder in
Caught between Cultures (Klett 978-3-12-577512-1, Lektürehilfe:
978-3-12-923016-9

Zu den short stories gibt es weitere Ausgaben.

Die Anschaffung einer bestimmten Ausgabe sollte mit dem Fachlehrer abgesprochen werden.

Enjoy your reading,

LuVo

 

Abi-Rede 2015 von Jan Schäfer

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis...

- 

...naja, eigentlich ist es noch gar nicht sooo lange her und sooo furchtbar weit weg war es auch nicht.

...jedenfalls...

Nach den Wirren in der noch jungen Republik hat sich eine Allianz von jungen, motivierten, ambitionierten, schönen,...#räusper, Bürgern entschieden aus ihrem Schatten hervorzutreten und an der Akademie der abendlichen Mächte die harte und schwierige Lehre zum Abi-Ritter anzutreten.

Verstärkt wurden die Reihen der Schüler in der 4-jährigen Abi-Ausbildung von weiteren Abi-Schülern, die sich erst später aus den weiter entfernten Spiralarmen der Galaxie auf den Pfad der Macht begaben.

Auf diesem langen, beschwerlichen und entbehrungsreichen waren sie stets bestrebt das Gleichgewicht der Mächte zu wahren und ließen sich durch Rückschläge und Verluste in den eigenen Reihen nicht von der Verfolgung ihres Ziels abbringen; das Ziel ein ABI-Ritter zu werden.

Zu Beginn der Ausbildung wirkten die unkonventionellen Abi-Meister und deren Lehrmethoden auf so manchen Pabiwan zunächst befremdlich. Dies mag man aber dem ungestümen Naturell ihrer Jugend zuschreiben...

Mit Fortschreiten der Ausbildung erschlossen sich dann aber Tragweite und Einflussbereich der Macht und auch die Notwendigkeit so mancher Lerneinheit (mit Ausnahme von Ausrutschern=>Ödipus-Film!).

Viele lehrreiche Stunden lauschten die wissbegierigen Pabiwan ihren Meistern und Meisterinnen in der Akademie. Um der Mächte letztlich ganz gewahr zu werden mussten sie aber auch ohne deren Aufsicht und Mithilfe ihr Wissen und ihre Fertigkeiten außerhalb der Akademie vertiefen.

In den verschiedenen Elementen der Macht wurden die Pabiwan durch Spezialitäten und Vorlieben der jeweiligen Abi-Meister unterrichtet und näher an diese herangeführt.

Meister Rekrut erstaunte seine 'Rekruten' (wie oft er dieses innovative Wortspiel wohl schon gehört hat?) stets mit einem nicht enden wollenden Fundus an Fakten und Weisheiten des Lebens, die einfach nur so aus ihm heraussprudelten...etwa in der Form :"Wenn schon die Photosynthese du selbst nicht vollführen kannst du wenigstens die Energie-und Stoffbilanz beherrschen musst" oder "Der Bachflohkrebs ein eindeutiges Anzeichen für die gute Seite der Gewässerqualität ist, hingegen eine Rattenschwanzlarve dich auf die dunklen Pfade der Gewässergüte führt."

Auch der junge und aufstrebende Meister Obi Kreutz Kenobi verblüffte seine Pabiwan mit ungeahnten Fähigkeiten wie der Herstellung eines äußerst schmackhaften Blechkuchens und erschuf bei ihnen ein Gespür für die allgegenwärtige Nostalgie. Neben der Tugend sich aufs Wesentliche zu konzentrieren (stick to the fundamentals!) vermittelte er auch mit Hilfe von Ballontieren den Zusammenhalt der Mächte auf molekularer Ebene...und den einen oder anderen unverhältnismäßig flachen Witz gabs auch immer mal wieder zu hören.

                Neben ihm hatte sich auch Meisterin Klinkner der Macht der Kommunikation fremder Zivilisationen verschrieben. Zu einer ihrer Spezialitäten zählte sie den fast schon vergessenen Dialekt einer Minderheit aus den Hochlanden einer unbedeutenden Insel. Mit wem sie so kommunizieren konnte bleibt jedoch ihr Geheimnis! Geheimnisse brauchte oder besser konnte man vor ihr jedoch keine haben! Sie war nämlich eine Expertin auf den Gebiet verschiedener, heute äußerst fragwürdiger und martialischer 'Befragungstechniken' aus grauer Vorzeit, die mit Hilfe von haarsträubenden Gerätschaften ausgeführt wurden. Allein das Wissen darüber war jedoch furchteinflößend genug, sodass keiner der Pabiwan sich je von deren Funktionalität überzeugen lassen musste.

Meisterin Waschbüsch begeisterte durch Anekdoten und Bezüge zu historischen Ereignissen (dank ihr weiß ich nun mit dem Ausdruck 'ungläubiger Thomas' etwas anzufangen), aber auch mit experimentellen und teilweise fragwürdigen Unterrichtseinheiten (Wiener Wald=>Zettelaufgabe???). Vielleicht hatte sie sich mit Meister Obi Kreutz Kenobi abgesprochen um somit die Fähigkeit sich aufs Wesentliche zu konzentrieren zu testen...

Auf multimedialer Ebene der Macht engagierte sie sich und bereicherte die Pabiwan mit bewegten Bildern und auditiv ansprechenden Klängen.

Ihre Königs- oder besser Königinnendisziplin war und wird die Paraphrase bleiben. Ohne Rücksicht oder Gnade wurde von ihr wegparaphrasiert wer oder was auch immer sich ihr in den Weg stellte. Um diese Macht zu erlangen forderte sie in Übungsstunden dies auch bedingungslos von den Pabiwan ein.

Diesem Bereich der Macht hatte sich auch Meister Barth (mit englischem 'th') verschrieben. Seine Lerneinheiten konzentrierten sich aber auf die Vermittlung geheimster Kampf- und Entspannungstechniken, die er sich auf seinen Reisen durch den mysteriösen Kaukasus-Nebel angeeignet hatte.

Um sich in den Weiten der Galaxie auch zurecht zu finden, wurde den Pabiwan mit Meister Hofmann ein mächtiger Navigator zur Seite gestellt. Und nicht nur von der Orientierung in Raum und Zeit, sondern auch von Konflikten und Handel in vergangenen und zukünftigen Tagen wusste er zu berichten. Stets diplomatisch und voller Eifer nahm er seine Pabiwan in den Lerneinheiten mit um mit ihnen die Umgebung oder auch interstellare Großereignisse zu erkunden.

Meister Vordermayer wird in aller Regel auch den Meistern der Sprache zugerechnet. Bei unseren Pabiwan bestand seine Aufgabe allerdings ausschließlich darin bei ihnen ein Gespür für die Mächte der Vergangenheit zu entwickeln und wie diese sich in Gegenwart und Zukunft auswirken könnten. Dabei war er ein ständiger Prediger und Vollstrecker des allgegenwärtigen Wahlspruchs der Akademie der abendlichen Mächte: KKK - Keine Knade Knägges!

Doch nicht nur an die dunkle Seite der Macht verloren die heutigen Abi-Ritter junge Mitstreiter, von denen sie sich im Laufe der Ausbildung trennen mussten. Auch von Abi-Meistern der alten Schule mussten deren Kollegen und die Pabiwan sich trennen. Allerdings sind diese nicht der dunklen Seite der Macht verfallen...

Hier sei Meisterin Qui Gon Pfeiffer genannt, die sich bis zum Schluss vollends der Macht verschrieben hatte und die Pabiwan auch noch in der Vorbereitung zum furchteinflößenden Abitur briefte. Für sie stand aber mit Meister Kummer ein mehr als würdiger Nachfolger bereit, der seiner Vorgängerin an Tatendrang und Erklärungswillen in nichts nachstand.

Weiterhin mussten sie dem von allen Seiten liebgewonnenen Druiden C3P-Theison Lebewohl sagen. Er drohte seine Laufzeit zu überschreiten. Die Fabrikanten aus der Zeit seiner Herstellung waren der Macht einer geplanten Obsoleszenz noch nicht gewahr. Er wurde, mit einigen Updates und Special Features versehen, durch den sympathischen und quirligen Druiden R2-Nemec ersetzt.

Auch Meister Rekrut wird nun nach uns oder mit uns die Akademie der abendlichen Mächte verlassen und sich vermehrt den Klein- und Kleinstlebewesen in seinem privaten Habitat widmen.

Eigens hierfür hat er sich sogar einen astrodynamischen Millenium- (Falken-)Combi zugelegt...

So...Für alle, die Star Wars nicht mögen, kennen oder sich seit 5min fragen 'Was faselt der lächerliche Typ mit dem Bademantel und dem Kinderspielzeug da vorne?'

Es war lang, anstrengend, nervenaufreibend und -zehrend, aber eben auch spannend, witzig und vor allem lehrreich...und jetzt wos vorbei ist kommts einem auch gar nicht mehr so lange vor. Ging ganz schnell!

Sich selbst einzugestehen, dass man mit dem was man macht nicht zufrieden ist, ist eine Sache. Den Schritt zu wagen bestehende Konstanten und Sicherheiten einfach über den Haufen zu werfen eine ganz andere. Sich wieder in die Schule zu setzen, meist noch neben Beruf und/oder Familie um sich eine neue Perspektive zu schaffen erfordert jede Menge Mut und Selbstvertrauen. Aber das habt ihr, meine lieben Mitschüler, ja auch alle reichlich sonst würden wir ja jetzt nicht hier zusammen sitzen. Man trifft auf dieser Schule ausschließlich auf Charaktere! Ob jetzt beim Lehrpersonal oder unter den Schülern. und hierauf geh ich jetzt nicht weiter ein, da es, wie gesagt, alles Charaktere sind und ich dann über jeden hätte eine Charakterisierung schreiben müssen. Frau Waschbüsch hätte das sicherlich gefallen, aber wissen Sie was ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nie wieder schreiben werde?...Genau!

Seid stolz auf euch! Ich bin es jedenfalls; und zwar nicht nur auf mich, sondern auch auf jeden von euch!

Wir möchten uns nun bedanken:

                beim Hausmeister, dank dem wir immer schön auf dem Schulhof parken konnten

                bei der Sekretärin Frau Marlenitzer (richtig so?), dank der jetzt jeder die Macht des richtigen Anklopfens verinnerlicht hat

                bei der Cafeteria-Frau Evelyn für die schmackhaften Snacks und nach Bedarf einen netten Smalltalk

                bei all den 'gefallenen' Abi-Rittern, deren Anwesenheit uns im Laufe unserer Zeit am Abendgymnasium bereichert hat (in welcher Weise auch immer!). Schade, dass sie den Weg nicht mit uns zu Ende gehen konnten!

                Danke an die Familien und Partner eines jeden von uns. Ihr habt uns unterstützt, an uns geglaubt, uns ertragen und uns versucht den Rücken freizuhalten.

                Ein einfaches Danke wäre ein Witz oder um es mit Meister Rekruts Worten zu formulieren, ein Furz im Weltall, wenn man bedenkt, wohin Sie uns gebracht haben. Aber mir fällt jetzt auch kein besseres Wort dafür ein...Danke, dass Sie unsere gestressten Gemüter ertragen haben, trotz dessen eine Engelsgeduld hatten und dass Sie an uns geglaubt haben, auch als so mancher schon nicht mehr an sich selbst glauben wollte!

Und zuletzt bedanke ich mich persönlich, wir alle vier, die wir diese Rede im Schweiße unseres Angesichts auf den Weg gebracht haben, bei unseren Mitschülern...ihr geilen Schweine!!!

Ich danke euch für die vielen witzigen Stunden und auch die nicht witzigen...Es hört sich an wie Plattitüden, aber es sind keine. ich meine es genauso wie ich es sage!

Bleibt wie ihr seid und vor allem euch selbst treu! Zieht euer Ding genauso unbeirrt weiter durc! Passt auf euch auf und lasst euch nicht anquatschen!

Ich werd euch nie vergessen, wohl aber vermissen!